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Michael We.

APOPTOSE im Bannwald

Besprechung und Interview. They never returned ...


APOPTOSE im Bannwald
Kategorie: Spezial
Wörter: 435
Erstellt: 17.03.2010
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Der 'geregelte' Zelltod, die so genannte APOPTOSE, ist normaler Bestandteil unseres täglichen Lebens. Der Begriff APOPTOSE kommt aus dem Griechischen und bezeichnet das Abfallen der Blätter von den Bäumen im Herbst, deren Absterben natürlicher Bestandteil des Lebenszyklus ist. Der Zelltod durch APOPTOSE ermöglicht dem Körper, Zellen, die nicht mehr benötigt werden, ohne Spuren zu beseitigen, zum Beispiel Immunzellen nach Überstehen eines Virusinfektes. (Definition nach Uniklinik Freiburg)


APOPTOSE ist RÜDIGER. Viel mehr an persönlichen Informationen gibt es nicht, die Musik steht im Vordergrund, wie der bescheidene Mann mit kurzen Haaren und Brille immer wieder betont. Der programmierte Zelltod versinnbildlicht für ihn das Werden und Vergehen in der Natur, deshalb hat er sein Ein-Mann-Projekt so genannt.
Die Musik von APOPTOSE ist schwer in Kategorien zu fassen, weil sich die Stilmittel jedes Mal ändern: eisig-martialische Ambientflächen auf "Nordland", dem Debüt aus dem Jahr 2000. Rituelle Perkussion auf "Blutopfer" (2002), das mit Originalaufnahmen der spanischen Trommelprozession von Calanda arbeitete. Dark Ambient aus einer japanischen Großstadt auf "Schattenmädchen" (2007). Und im vergangenen Jahr die Neuauflage des Post Punk-Songs "Warrior Creed" mit Trommeln und Originalsänger GARY CAREY. (Weitere APOPTOSE-Besprechungen auf NONPOP siehe 'Themenbezogene Artikel'.) Begleitet wird RÜDIGER seit seinem ersten Album von TESCO, dem Label aus der Rhein-Neckar-Region, das ihm Freiheit in der Taktung und – edlen – Gestaltung seiner Veröffentlichungen lässt. Selbst live tritt er inzwischen ab und zu auf, was vor allem wegen der vielen Trommeln auf "Blutopfer" lange unmöglich schien. Gelöst hat er das Problem durch die Zusammenarbeit mit dem Fanfarenzug Leipzig, der unter anderem beim WGT 2006 und 2007 mit auf der Bühne stand.



Mit "Bannwald" kehrt APOPTOSE thematisch wieder zu den ersten beiden Alben zurück, in die Natur, auf der Suche nach ihren Geheimnissen und verborgenen Mächten, ihrer Wirkung auf den oder auf bestimmte Menschen. Das neue, vierte Album erscheint dieser Tage (VÖ 26.03.2010) und, soviel sei schon vor der Besprechung auf der kommenden Seite verraten: Es ist mit seiner 'Hexenwald'-Stimmung das bislang intensivste. Auch dieses Mal hat sich einiges geändert; während zweier Stücke wird sogar gesungen, was im Vergleich zu den maximal wispernden Stimmen der Vorgänger ein wahrer Quantensprung ist. Trotzdem, und das macht unter anderem die Magie dieses Projektes aus, ist auch "Bannwald" im Ganzen wieder typisch APOPTOSE, typisch RÜDIGER. Im NONPOP-Interview auf den kommenden Seiten erklärt er einige Details zu seinem neuen Werk und wirft einen Blick in die Zukunft.

=> Besprechung
=> Interview




 
Michael We. für nonpop.de


Verweise zum Artikel:
» APOPTOSE-Homepage
» TESCO
» APOPTOSE @ myspace
» APOPTOSE @ last.fm
» APOPTOSE @ discogs

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» APOPTOSE: Ana Liil
» APOPTOSE / JOY OF LIFE: Warrior Creed LP
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