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IN THE NURSERY

live im K17 (Berlin)


IN THE NURSERY
Kategorie: Spezial
Wörter: 445
Erstellt: 12.05.2003
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Autor: Axel

Ein Konzert der Legende IN THE NURSERY fand am vergangenen Donnerstag, dem 08. 05. 2003 in Berlin statt und ließ die Herzen treuer Fans sowie zahlreicher Neugieriger wirklich einmal wieder höher schlagen ...
Gleich vorneweg. Dies wird eine kurze Rückschau. Und das nicht etwa, weil das Konzert von IN THE NURSERY im K17 in Berlin es nicht verdient hätte, eine ordentliche Rezension zu bekommen. Nein! Aber es gibt eben Ereignisse, derer bedarf es gar nicht allzu vieler Worte ...

Der Umzug des K17 in die Pettenkofer Straße im Berliner Friedrichshain hat den Klub in keiner Weise beeinträchtigt, ungestört sein gewohntes Programms weiter zu führen. So gab es mittlerweile auch schon wieder sehr schöne und interessante Konzerte wie das von HEKATE zu erleben und so war es auch mit IN THE NURSERY.
Ich selbst habe ITN noch nie live gesehen, auch konnte ich der Musik bisher nicht sooo viel abgewinnen, als daß ich mich zum großen ITN Enthusiasten erklärt hätte, aber neugierig war ich schon, zumal ein solches Ereignis mitten in der Woche doch einen Lichtblick im trüben Alltag des Molochs Großstadt darstellt ...

So war der recht kleine Konzertraum im Parterre des K17 schnell ziemlich angefüllt und alles starrte gespannt auf die dunkle Bühne mit dem vertrauten Percussion -Instrumentarium der Band.
Gegen 22.00 Uhr kamen sie dann und mit viel Nebel und verhaltenem Licht schmetterten sie los.

Nebenbei gesagt erinnern mich die Herren Nigel und Klive immer ein klein wenig in ihrem Aussehen an eine Mischung aus Joop und Bros aber dies ist überhaupt nicht herablassend gemeint! Im Gegenteil, es war sehr überraschend, wie frisch, agil und jung die Gruppe auf der Bühne von Beginn an wirkte. Klive Humberstone donnerte unbeirrt auf seine Hängetrommeln und Bruder Nigel, betont dezent, steuerte souverän die orchestralen Klänge aus den Keyboards.

ITN boten ein breites Spektrum aus ihrer Laufbahn mit vielen neueren Stücken, die, wenn man einmal ganz genau hingesehen hat, doch nicht ganz so viel Anklang fanden wie Klassiker, wie „Compulsion", mit dem sich die Band nach dreifacher (!), wirklich frenetisch geforderter Zugabe nach knapp zwei Stunden verabschiedete.

Besondere Erwähnung muß noch der (neue ?) Drummer finden, der neben der routinierten Sängerin Dolores (mit verblüffender Stimmgewalt) eine ganz erstaunliche Präzision und Intensität am Snaredrum bewies. So etwas ist wirklich und ehrlich sehr selten zu erleben! Und mit ihm schloß sich das Bild einer sehr guten und sehenswerten Band, die, trotz vereinzelt etwas ungewohnt modernerer Sounds, so gut wie alles original spielt und singt, und dies trotzdem mit einer Perfektion eines Drumcomputers oder gar ganzen Orchesters, daß es seines gleichen sucht ...

Hut ab und großer Applaus für IN THE NURSERY!


 
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