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UJIF_NOTFOUND: Aneuch


UJIF_NOTFOUND: Aneuch
Genre: Electro
Verlag: electroton
Medium: 3-Zoll-Mini CD-R
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Der zweite Streich für das Jahr 2013 des in puncto Musik, Auswahl und Häufigkeit seiner Veröffentlichungen minimal zu nennenden Labels ELECTROTON heißt „Aneuch“ und kommt von UJIF_NOTFOUND. Dahinter verbirgt sich der aus der Ukraine stammende GREGORY POTOPALSKY, der aus dem Dunstkreis des in Kiew beheimateten Labels KVITNU stammt und sich neben der Musik der Konstruktion von algorithmischen Interpretationssystemen, die z.B. in der Messdatenverarbeitung verwendet werden, widmet. POTOPALSKYs Musik lässt sich dabei wie jede andere, die mittels digitaler Programme produziert wird, in Zahlen darstellen. Ihr Ablauf wird durch einen Algorithmus bestimmt. Die gesamte Partitur bewegt sich in endlich, klar definierten Schritten. Ein Ablaufbeispiel wäre eine iterative Rückkopplung. Hier erzeugt der Algorithmus der Eingabe gemäß eine Ausgabe und verwendet diese als neuerliche Eingabe. Stück für Stück arbeitet sich ein Track so voran. Im Ganzen drei Mal hören wir an uns gerichtete, knisternd brummende Stücke.

Der Titeltrack „aneuch“ beginnt mit einem rhythmisierten Knistern, das durchaus Züge von COILs „musick to play in the dark“ trägt. Dazu gesellt sich eine tiefliegende Basslinie und – kurz darauf – die von einem Synthesizer, dessen parallele Läufe zum einen mit dem Knistern und zum anderen gegen den Basslauf spielen ... In „hadaway“, dem zweiten Stück, knistert es weiter. Dieses Mal liegt das Knistern jedoch im Höreindruck vorn, wird leise von einer Synthesizerfläche untermalt und von einem Basslauf begleitet. Auch rauscht es, fiept in den Ohren, blendet sich dann aber nach knapp fünf Minuten wieder aus – erst danach bemerkt man, wie eindringlich dieses Rauschen, das in seiner Frequenz beinah tinitushaft zu nennen ist, war ... Titel drei „pain when“ räumt das Rauschen dann gänzlich aus, beginnt mit einem Bass, einer leisen, immer wieder nach dem Anschlag aushallenden Fläche, einzelnen Fieptönen und einer Folge von Tönen, die dumpf wie das Ziehen eines Gegenstands über einen anderen klingen. Die Fläche blendet sich nun nach und nach ein, schwillt an und wieder ab. Sie wechselt dann im weiteren Verlauf die Tonlage. Darüber schieben sich vereinzelte Glockenklingeltöne. Die eingangs leise schwebende Fläche wird vom Klangbild dann immer mehr zu einem Sägen und das Klingeln mal lauter, spitz klingend, mal leiser. Das Ganze nimmt damit etwas an Fahrt auf, bleibt im Gesamtbild jedoch ebenso ruhig wie die vorangegangenen zwei Stücke ... Meines Erachtens ein bedingungslos hörenswertes Mini-Album, das gleichzeitig der Abschluss der Mini-CDR-Serie des ELECTROTON-Labels ist. Wir können gespannt sein, was uns von diesem da noch zu Ohren kommen wird.


 
awk für nonpop.de


Verweise zum Artikel:
» UJIF_NOTFOUND auf Myspace
» Hör- und Schaubeispiel
» Label-Homepage


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Zusammenfassung
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Inhalt
1 Aneuch 8:38
2 Hadaway 4:56
3 Pain When 8:19
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UJIF_NOTFOUND
 
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