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WGT Kurzbericht 2. Teil


Kategorie: Spezial
Wörter: 474
Erstellt: 19.05.2005


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Autor: Administrator

Graumahd
Hekate
Voxus Imp
Novalis
Ain Soph
Graumahd

Ihren erst 2. Auftritt überhaupt absolvierten Graumahd vor ca. 300 Besuchern. Die stellenweise etwas nervös wirkenden Musiker (3x Gitarre, 2x Flöte, 1x Schlagwerk) absolvierten ihren Auftritt bis auf zwei sympathische Verspieler souverän. Bei drei Gitarren und dem spielerischen Können wünschte ich mir noch mehr Solo-Parts, was auch für das Flötenspiel gilt. Ansonsten frischer Wind mit viel Pathos. Hier hören wir noch einiges in Zukunft!

Hekate

Das Album goddes zählte zu meinen Favoriten im Jahr 2004. Ich war nie ein ausgesprochener Fan von Hekate, die Trommelgewalt und musikalische Bandbreite des Gebotenen erreichte mich mit goddes aber sofort. Nun war ich auf den Auftritt gespannt. Lagen zwischen diesem und meinem letzten richtigen Hekate-Konzert über fünf Jahre. Auch wenn sich im Anschluß die Meinungen spalteten, der eine Teil die neue musikalische Entwicklung für zu poppig hält, war ich durchaus begeistert. Gleich drei Schlagzeuger sorgten für den nötigen Druck. Es kam relativ wenig vom Band. Das Set bereicherte eine neue Sängerin und natürlich Frontmann Axel Menz. Ein Auftritt mit viel Power, musikalisch ausgereift und sympathischen Musikern. Besonders bei den Frauen dürfte das Verteilen von Rosen während des Konzertes gut angekommen sein.

Voxus Imp

Rankten sich ja bereits im Vorfeld wilde Gerüchte um den Auftritt von Voxus Imp, die besagten, eine bestimmte Band habe aus dem Grund ihre Teilnahme abgesagt, da sie nicht im selben Line-Up spielen möchte, kann ich vom Konzert wenig berichten, da ich mich in dieser Zeit vor dem Konzertsaal aufhielt. Genaue Infos folgen in dem abschließenden großen Bericht.

Novalis

Novalis haben eine eigene treue Fangemeinde, das konnte man an den zahlreichen mitsingenden und mitwippenden Fans in den ersten Reihen sehen. Novalis ist eine Band, die ich mit geteilter Meinung bewerte. Bei vielen Liedern fehlt mir der Zugang, fehlt die Originalität. Aber dennoch, so manches Stück hatte seinen ganz eigenen Glanz und ich möchte zu diesem Auftritt kein abschließendes Urteil verfassen. Andere scheint das Konzert gänzlich bewegt zu haben, als sich die Lichter hellten, hatten manche Fans Tränen in den Augen.

Ain Soph

Die zweite Live-Entdeckung des Gotik-Treffens. Ich sah Ain Soph vorher nie live, was sicher auch daran liegen mag, daß ich mit Kraut-Rock bisher nix anfangen konnte. Das Konzert vor ca. 400 Gästen fing gemächlich an und steigerte sich Stück für Stück zu einem musikalischen Feuerwerk, reich an Intensität wie ich es vorher selten erleben durfte. Lässige Musiker in Jogging-Hose und Sonnenbrille, Kippe im Mund oder im italo-spaciger roter Uniform verbreiteten zudem einen ganz eigenen Charme. Am Ende reichte der frenetische Applaus sogar noch für eine Zugabe. Während des Konzertes wurde ein Stapel CD's ins Publikum geworfen, bleibt zu hoffen, daß es sich nicht um die leeren Spaß-Special-CD's handelte, die übereifrige Fans am Verkaufsstand erwerben konnten...

Zusammenfassender Bericht mit Fotos etc. folgt demnächst.

 
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