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Tony F.

TRIARII, TRIORE & PHELIOS live in Berlin

Knights Of The Abyss II


TRIARII, TRIORE & PHELIOS live in Berlin
Kategorie: Spezial
Wörter: 462
Erstellt: 29.10.2012
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In Berlin ging jüngst ein kleines Festival unter dem Titel „Knights Of The Abyss II“ in der KULTURFABRIK MOABIT über die Bühne. Gestaltet wurde der Abend von Bands, die dem ETERNAL SOUL-Label nahestehen – also auf diesem veröffentlichen bzw. veröffentlicht haben.

Den Anfang machte das Dark Ambient-Projekt PHELIOS, das dem älteren Albumtitel „Astral Unity“ folgend mächtige Bassflächen und soundtrack-artige Texturen auf das Publikum losließ. Unterstützt von Projektionen von Planeten in Verbindung mit unterschiedlichsten Symbolen sorgte das Ein-Mann-Projekt für einen durchgängigen Klangteppich, der insgesamt ansprechend dynamisiert wurde. Eher ruhige, erhabene Passagen wurden von rhythmischeren Strecken abgelöst, auf die wieder mit mächtigen Schlägen untermalte Abschnitte folgten. Schön auch zu sehen, dass man nicht nur, wie zu viele Projekte dies tun, ominös am Laptop herumhantierte sondern auch ganze Akkorde und Melodielinien am Keyboard spielte oder sicht- und hörbar verschiedene Controller bediente.

Auf diese gelungene Einstimmung folgte der Auftritt von TRIORE – natürlich mit CHRISTIAN ERDMANN und TOMAS PETTERSSON sowie AXEL FRANK an den Trommeln. Geboten wurden hier Stücke des ersten Albums „Three Hours“ aber auch zwei neue Stücke, die wohl den Gerüchten zu Folge auf einer EP veröffentlicht werden sollen. Zumindest eins der Stücke wartete im Gegensatz zum ersten Album mit einem poppigeren Rhythmusteil auf, der deutlich an neuere ORDO ROSARIUS EQUILIBRIO erinnerte. Somit darf man gespannt sein, wie das neue Material insgesamt ausfallen wird. Musikalisch war ein Live-Anteil bei TRIORE natürlich nicht wirklich gegeben, wobei der Einsatz der Trommeln allerdings oftmals etwas unrund und klanglich im Mix etwas dumpf-unpassend herüberkam. Die Umsetzung wie sie vor Jahren in Augsburg gewählt wurde, wo FREDRIK BERGSTRÖM den Auftritt von TRIORE mit elektronischen Drums dynamisierte, hat mir jedenfalls um Längen besser gefallen. So blieb die ganze Angelegenheit insgesamt leider etwas flach bzw. man hätte mehr daraus machen können.

Zum Abschluss traten schließlich noch TRIARII im mittlerweile recht stickigen aber sehr gut gefüllten SLAUGHTERHOUSE der KULTURFABRIK auf. CHRISTIAN ERDMANN, AXEL FRANK und VOLKER NEUMANN boten vor leider recht schlecht sichtbaren Hintergrundprojektionen einen eigentlich runden Auftritt, bei dem natürlich und verständlicherweise wie üblich fast nur auf Stücke mit Gesang – gestenreich und engagiert von CHRISTIAN ERDMANN vorgetragen – zurückgegriffen wurde. Nur ab und zu wurden instrumentale Stücke eingeflochten. Angefangen mit „Monstranz“, über neueres wie „W.A.R.“ sowie älteres Material wie „Ode To The Sun“ und endend mit „Europa“ und als Ausklang „Solemn Vigil“ entspann sich ein recht kompaktes Konzert, wobei bei „Roses 4 Rome“ natürlich auch der anwesende TOMAS PETTERSSON zur gesanglichen Unterstützung auf die Bühne kam. Eine Zugabe wurde vom Publikum trotz ansonsten positiver Resonanz allerdings nicht gefordert, was ich als reichlich ungewöhnlich empfunden habe – zumal TRIARII auch üblicherweise Zugaben spielt. Bei der anschließenden BLEINACHT konnte man jedenfalls bei passender Musik die Konzerte noch etwas nachwirken lassen.


 
Tony F. für nonpop.de


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