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Roy L.

PAUL GIOVANNI: The Wicker Man O.S.T.

Folkmusik 1964-1984 | Teil XVIII


PAUL GIOVANNI: The Wicker Man O.S.T.
Kategorie: Spezial
Wörter: 2123
Erstellt: 04.05.2008
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PAUL GIOVANNI & MAGNET - The Wicker Man O.S.T.
(1973/2002, UK, Silva Screen)



Jedes Jahr das gleiche Ritual zum „May Day“: Sobald der Maibaum aufgestellt und der böse Winterzauber durch brennende Strohpuppen ausgetrieben ist, sollte der „Wicker Man“ wahlweise in Bild und/oder Ton aus dem Schrank geholt werden, um so den Geist von Summerisle zu neuem Leben zu erwecken. Wer dem nicht folgt, der wird nur schlechte Früchte ernten.
Kein anderer Film, so scheint es, hat sich so tief ins innerste Wesen der „Apocalyptic Folk“-Familie brennen können, wie der 1972 von ROBIN HARDY und ANTHONY SHAFFER gedrehte Kultstreifen, der erst zwei Generationen später in seinen ganzen, gewaltigen Ausmaßen verstanden wurde. Die Liste der „Wicker Man“-Anspielungen und -Referenzen ist, allein schon in 'unserer kleinen Szene' schier endlos: SOL INVICTUS' „Lex Talionis“ (1990) bedient sich reichlich aus dem heidnisch-spirituellen Fundus des Films („Summer is a-coming in, arise arise!“) und selbst die bekannte Sol Invictus-Sonne wirkt wie eine grimmige Replik des Summerisle-Emblems. 1994 sang ROSE McDOWALL so schön und süß wie keine Andere davor oder danach den legendären „Willow's Song“ aus dem Soundtrack von PAUL GIOVANNI, der den Film damals nahezu zum Folk-Musical machte. Die Originalversion des Songs ist außerdem im ersten offiziellen Neofolk-Kanon „Looking For Europe“ enthalten. Albions hoffnungsvollster Trad-Folk-Adept STEVEN COLLINS (THE OWL SERVICE) hat NONPOP gegenüber einmal gestanden, dass es für seine Musik keinen größeren Einfluss gäbe, als eben diesen Soundtrack. Für GREG WEEKS und die psychedelische Folkszene aus Philadelphia dagegen sind es nicht nur das religiöse Moment und die Musik allein, sondern auch die okkulte Früh-70er Ästhetik, die Mischung aus hippie-esken Fruchtbarkeitstänzen, britischem Gruselambiente und obskurer Erotik, durch die der Film zu einem immens wichtigen Fixpunkt im heutigen Folk- und 'New Weird'-Kosmos avancierte. Erst seit wenigen Jahren wandert mit THE GREEN MAN zudem eine neue klassische Neofolkband aus Italien auf den Spuren des „Wicker Man“, die nicht nur ihren Namen aus dem Film entlehnte, sondern auch symbolisch und thematisch immer wieder intensiv mit dessen Mythos beschäftigt ist.

Aber worin besteht eigentlich dieser Mythos? Die Frage erlaubt kaum eine Antwort in Kurzfassung, immerhin wurden bereits Bücher zu dem Thema verfasst (Allan Brown: „Inside The Wicker Man“, Benjamin Franks: „The Quest For The Wicker Man“). Der Plot des Films ist sicher einem Großteil der Leser bestens bekannt, die wenigen Unwissenden mögen sich bitte aus Platzgründen einmal selbst ums Nachschlagen bemühen. SHAFFERs Script beruhte anfangs lose auf DAVID PINNERs Erzählung „Ritual“ (erschienen 1968), für die man die Rechte für eine Verfilmung erworben hatte. Die womöglich nur schwer verfilmbare Vorlage wurde später jedoch fast völlig verworfen, zugunsten eines kriminalistischen Melodrams, das von Anfang bis Ende von subtilen Symbolismen und Allegorien durchzogen ist und sehr eindringlich an religiöse und spirituelle Grundfragen rührt. Das Hintergrundwissen über Tradition, Rituale und Bräuche, insbesondere aus dem keltischen Raum, verschafften sich Hardy und Shaffer vor allem aus JAMES GEORGE FRAZERS' religionsphänomenologischem Referenzwerk „The Golden Bough“ (1890) und natürlich ist das Topos des rituellen Winteraustreibens zu Frühjahrsbeginn in der abendländischen Kultur absolut keine Fiktion, sondern wirkt bis heute rudimentär nach, sowohl auf den britischen Inseln, wie auch in Mitteldeutschland oder im Osten Europas, wenn auch die Alkopop-Jugend und inzwischen auch deren Väter und Mütter kaum noch die Bedeutung der Walpurgisfeuer und Maibäume erahnen.
Das eigentliche Thema des Films besteht in der Funktionsweise der Idee des 'Opfers', in ihrem Sinn und ihrer Normativität, sowie in den moralischen Konflikten, die dabei beschworen werden. Auf den ersten Blick arbeitet der Film hier mit einem einfachen, transparenten Dualismus, der dem prüden, calvinistischen Polizeibeamten vom Festland die freizügigen, vitalistischen Inselbewohner als unschuldige Naturkinder, als Töchter und Söhne der Erde gegenüberstellt, die bemerkenswerterweise unter Lord Summerisle (auch als Druide stets gediegen: CHRISTOPHER LEE) in einer aristokratisch-traditionalistischen Gemeinschaft zusammenleben. Doch die Strukturen entwickeln sich viel komplexer: zum einen ist das heidnische Summerisle auch nur ein pseudoreligiöses Surrogat eines verlorenen Paradieses, das zudem ausgerechnet durch den rationalistischen, atheistischen Großvater des Lord Summerisle destilliert wurde, der den 'Sündenapfel' auf die Insel brachte und den Bewohnern ihre alten Götter zurückgab, ohne selbst an diese zu glauben. Zum anderen ist die Figur des Sergeant Howie durchaus ambivalent – sein Unverständnis und seine Reserviertheit den sinnlichen, sexuell motivierten  und lebensbejahenden Bräuchen gegenüber wirkt lächerlich bigott, die qualvolle Abwehr von Willows Verführungsversuchen erinnert geradezu an eine Kontrafaktur von Christi Versuchung in der Wüste (Matthäus 4,1-11) und insgesamt nimmt er ganz zurecht die Rolle des Narren und geprellten Spielverderbers ein. Andererseits ist seine Unschuld und Reinheit von nahezu transzendenter Qualität und wenn er in der dramatischen Schlusssequenz gegen den bedrückend fröhlichen Gesang seiner Henker inbrünstig und aus voller Überzeugung „The Lord is my shepherd...“ anstimmt, ist man allein schon aus der 'einer gegen alle'-Situation heraus mit den Sympathien fast auf seiner Seite, zumal er die Dekadenz dieser sich für religiös haltenden Sekte durchschaut: „fruit is not meant to be grown on these islands. It's against nature“. Und: „...the harvest of your field has perished and the vine is dried up [...] even all the trees of the field are withered because the truth is withered away from the sons of men“ (vgl. Joel 1,12).
Interessant ist dabei die Parallelität zweier Konzepte des 'Opfers', in der sich der Dualismus von Auferstehung und Wiedergeburt, Telos und Zyklus zeigt. Howie wird als unfreiwilliger Märtyrer (obwohl er „by his own free will“ auf die Insel kam) geopfert, er stirbt für seinen Glauben und warnt letztlich vor dem „Fehl Gottes“ (sein eigentlich existentielles „think what you're doing! think!“ hat einen ganz kosmischen Nachklang). Für die Inselbewohner ist die Opfergabe an die Götter eine logische Konsequenz in der Vollführung des Zyklus der Natur. Howie verbrennt, um Asche, um Erde, um Korn zu werden, er stirbt nicht, er wechselt nur seine Seinsweise in einem endlos strömenden Kreislauf des Lebens.
Im Grunde war „The Wicker Man“ der erste und bisher auch einzige Film, der dieses traditionale, naturreligiöse Konzept, dass im Europa des 21. Jahrhunderts außerhalb jeglicher Vorstellungskraft geraten zu sein scheint, so kompromisslos und auch weitestgehend 'unkritisch' und wohlwollend darstellt. Wahrscheinlich liegt hierin die große mythische Sogkraft des Films und auch die Ursache, warum er über einen langen Zeitraum hinweg immer wieder für bestimmte Menschen Quelle einer tiefschürfenden Faszination gewesen ist. Vieles in „The Wicker Man“ mutet wie eine Utopie an, die zweifelsohne hintergehbar und hinterfragbar ist, aber dennoch die geheime Vollführung des hoffnungsschwangeren Satzes „the circle is unbroken“ anzeigt.

Diese lange Vorrede war nötig, weil der von PAUL GIOVANNI geschriebene und von der Band MAGNET eingespielte Soundtrack kaum ohne die größeren inhaltlichen Zusammenhänge des Films zu rezipieren ist und umgedreht, weil diese Musik für den Film nicht nur von dramaturgischer Bedeutung ist, sondern auch thematisch aufs engste mit der heidnischen Atmosphäre von Summerisle verwoben wird. Das beginnt schon in der Eröffnungsszene (der Kinofassung) mit den atemberaubenden Flugbildaufnahmen der schottischen Inseln, die von Harmoniumklängen und feierlichem Frauengesang (eine Adaption des Robert Burns Gedichts „The Highland Widow's Lament“) begleitet werden – ein überwältigendes Übermaß an Schönheit und Reinheit, das einem unweigerlich die frühen Aufnahmen von SHIRLEY COLLINS in den Sinn ruft.
„The Wicker Man“ ist einer der ganz wenigen Filme, die fast ausschließlich mit folkloristischer Musik arbeiten. Die Hälfte des Soundtracks besteht zudem aus richtigen Songs, die zumeist von den Schauspielern selbst vorgetragen werden, so dass man den Film im Grunde auch als Folk-Musical betrachten könnte. Das alles kommt natürlich nicht von Ungefähr: der 1990 verstorbene, amerikanische Komponist PAUL GIOVANNI hatte immer schon ein großes Interesse am englischen und schottischen Volkslied und begann seine Karriere am Theater. Als er 1962 nach New York kommt, wirkt er in dem heute immer noch bekannten und aufgeführten Musical „The Fantasticks“ mit und war später in verschiedene, auch politisch motivierte Theatergruppen involviert. Gegen Ende der Sechziger beginnt Giovanni Songs zu schreiben und gründet die Band SIDE SHOW, die eher konventionellen Folk-Pop mit Swing- und Blues-Einflüssen spielte und deren einzige LP (1970) uns heute sehr altmodisch in den Ohren klingt und gut zwanzig Jahre älter wirkt, als sie tatsächlich ist.
Nachdem sich SIDE SHOW aufgelöst hatte, kehrte Giovanni ans Theater zurück und wurde nur kurze Zeit später von Robin Hardy angeworben, den Soundtrack für dessen ersten Spielfilm zu komponieren. Giovanni reiste also nach Schottland und hatte etwa sechs Wochen Zeit, das Liedmaterial zu recherchieren, die Stücke zu arrangieren und mit einem äußerst geringen Budget aufzunehmen. Ihm zur Seite stand der gerade mal 21-jährige GARY CARPENTER vom Royal College of Music. Mit einigen anderen Musikern vom Konservatorium und Carpenters Bandkollegen von der Folk-Rock Gruppe HOCKET (IAN CUTLER, BERNARD MURRAY und Gitarrist ANDREW TOMPKINS) formierte sich ausschließlich für die Dauer der Dreharbeiten die Band MAGNET, die zuvor noch LODENSTONE hieß und ohne Zweifel für einen der wichtigsten Soundtracks in der Geschichte des Kinos verantwortlich war.                            
Die Stücke, die Giovanni und Carpenter für diesen Soundtrack arrangierten, beruhten zu großen Teilen auf traditionellem und überliefertem Material: Volksliedfragmente und -neubearbeitungen, Robert Burns' Gedichte, christliche Texte und Psalme, bulgarische Volkstänze, irische und schottische Jigs. Viele dieser traditionellen Lieder wie „Gently Johnny“ (oft in Live-Sets von IN GOWAN RING zu hören), „The Landlord's Daughter“, „The Maypole Song“ und vor allem „The Tinker Of Rye“ (Hier im Duett von Christopher Lee und Diane Cilento gesungen!) haben eine starke erotische bis pornographische, aber auch humoristische Komponente, die geradezu einen Index von Fruchtbarkeitssymbolen und -metaphern zusammenstellt, an dem sich der Plot des Films entlanghangelt. Die Musik wird so zu einem integralen Teil der Handlung und reflektiert kaleidoskopartig das ganze Dekor folkloristischer Motive, die für „The Wicker Man“ bemüht wurden. All diese Songs wurden zudem in einer ganz intimen und ungekünstelten Folkclub-Atmosphäre eingesungen und kommen größtenteils mit einer ganz sparsamen Instrumentierung aus. Ein richtiges Orchester, wie bei anderen Filmsoundtracks gibt es hier gar nicht. Auf die übliche Thriller-Spannungsmusik wurde ebenso nahezu vollständig verzichtet, der leicht psych-rockige „Cave Chase“ taucht in der autorisierten Fassung des Soundtracks seltsamerweise auch nicht auf.
Die unterschiedlichen Soundtrack-Fassungen, die derzeit im Umlauf sind, stiften immer noch regelmäßig Verwirrung. Tatsächlich ist der Soundtrack, so wie er damals von PAUL GIOVANNI zusammengestellt wurde, nie als LP erschienen, weil der Film 1974 praktisch nur als B-Movie im Double Feature mit NICOLAS ROEGs „Don't Look Now“ („Wenn die Gondeln Trauer tragen“) in die Kinos kam und vermutlich das Geld oder das Interesse einer Plattenfirma fehlte. Der offizielle Soundtrack ist mit exakt den Stereoaufnahmen, die 1977 für eine Veröffentlichung in den USA geplant gewesen waren, erst fünfundzwanzig Jahre später über SILVA SCREEN RECORDS auf CD erschienen. Fünf Jahre zuvor hatte TRUNK RECORDS zwar nicht unrechtmäßig, aber doch nur halb-offiziell einen umfangreichen Soundtrack vorgelegt, der direkt den Filmbändern entnommen wurde und daher den musikalischen Gehalt des Films in seiner Gänze, aber auch in mäßiger Tonqualität wiedergibt. Die autorisierte SILVA SCREEN-Fassung enthält dagegen die ungekürzten Studiofassungen aller im Film nur fragmentarisch auftauchenden Songs und Stücke, verzichtet dafür aber auf einen Großteil der Hintergrundmusik. (Für den vorliegenden Artikel und für den „Das Jahr der Seele“-Kanon ist die SILVA SCREEN-Fassung die einzig maßgebliche Auflage.)
 
Es fällt schwer, in Worte zu fassen, was den besonderen Reiz dieses Soundtracks ausmacht. Ob es die frühlingsleichten Melodien schwangerer Frauen sind, die in einem Wicca-artigen Ritual nackt ums Feuer tanzen oder doch eher Willows verlockender Sirenengesang (natürlich nicht von Britt Ekland, sondern von Lesley Mackie gesungen), der den Hörer in gleicher Weise wie Sergeant Howie in Versuchung führt. Um sich den einzigartigen und eigentümlichen Wyrd-Folk Zauber zu vergegenwärtigen, der jede einzelne Passage des Films überstrahlt, genügt vielleicht schon das von Giovanni selbst gesungene Quasi-Titelstück „Corn Rigs“. Ein solches Lied in diesem Kontext zu hören, wirkt auch heute noch geradezu revolutionär. So etwas scheint nur im England der frühen 70er möglich gewesen zu sein, in einer Zeit, in der es für einen Moment so aussah, als könnte man mit Folkmusik tatsächlich Einfluss auf die Mentalität des Zeitgeistes nehmen. Nie wieder danach wurde auf einer Kinoleinwand im Glanze des Sonnenuntergangs und im Flammenschein des brennenden Wicker Mans mit der wortgewaltigen mittelalterlichen Hymne „Summer Is Icumen In“ der verderbliche Geist des (epochalen) Winters ausgetrieben. Wer solche Szenen gesehen und gehört hat, kommt nie wieder davon los. Wie der ungebrochene Zirkel der Jahreszeiten, so kehrt der Mythos dieses Werks immer wieder in unser Bewusstsein zurück. Der „Wicker Man“, seine Musik und seine Bilder sind ohne Ende.


Titel:
Corn Rigs
The Landlord's Daughter
Gently Johnny
Maypole Song
Fire Leap
The Tinker Of Rye
Willow's Song
Procession
Chop Chop
Lullaby
Festival – Mirie It Is / Summer Is Icumen In
Opening Music / Loving Couples / The Ruined Church
Masks / The Hobby Horse
Searching For Rowan
Appointment With The Wicker Man
Sunset

39min

Erstauflage:
Silva Screen FILMCD330 | 2002

 
Roy L. für nonpop.de


Verweise zum Artikel:
» Wicker Man Soundtrack

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