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Götterdämmerung IV

Neun Welten, Allerseelen, Ostara


Götterdämmerung IV
Kategorie: Spezial
Wörter: 322
Erstellt: 17.11.2002
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Autor: Axel Meese

Ein kritischer Bericht über die Götterdämmerung IV mit NEUN WELTEN, ALLERSEELEN, OSTARA am 16.11.02
Nach der etwas komplizierten Anfahrt fand ich mich gegen 18 Uhr nach einer vierstündigen Fahrt vor dem Schützenhaus in Hohenstein-Ernstthal ein zur Götterdämmerung IV. Es sollte zwar pünktlich um 21 Uhr beginnen, aber diverse technische Probleme verzögerten den Start ziemlich. Sehr unter der Technik zu leiden hatte die erste Gruppe: Neun Welten. Eine junge Formation, die gegen technische Probleme, ein etwas desinteressiertes Publikum, die grelle Saalbeleuchtung sowie die Umsetzung einzelner Ausschnitte aus dem Lexikon für Germanistik in Versform gegen an zu spielen hatte. Letzteres ist allerdings selbstgemachtes Leid. Die MusikerInnen haben ihre Instrumente durchaus beherrscht, aber es gibt überhaupt keinen Grund, textlich Forseti oder Darkwood übertreffen zu wollen. Die können das besser, und etwas Eigenständigkeit hätte da nicht geschadet. Das soll jetzt jedoch keine Aufforderung sein, künftig Auftritte zu unterlassen, aber findet euren eigenen Weg.
Im Anschluß dann Allerseelen: Gerhard am Mikro sowie 2 Hekate-Trommler, der Rest kam vom Band. Die ca. einstündige Darbietung bot dadurch natürlich nichts Neues, Allerseelen ist schließlich ein Studio-Projekt, die einzelnen Lieder erhielten lediglich durch die etwas „abgespeckte" Interpretation ein neues Gewand.
Nach einer 30minütigen Pause dann Ostara, personell Richard Leviathan, ein neuer Gitarrist und ein Schlagzeuger, mir beide namentlich nicht bekannt. So sehr ich die Gruppe auch mag: der Auftritt war einfach langweilig. Der Gitarrist klimperte lustlos vor sich hin, Leviathan konzentrierte sich hauptsächlich auf den Gesang, selten griff er selbst zur Gitarre. Das waren dann auch die Momente, in denen etwas Schwung in die Sache kam. Der Schlagzeuger fiel auch kaum auf. Der Auftritt dauerte ca. 70 Minuten, es wurde das Material der beiden CDs gespielt.
Mir persönlich gefiel an der Veranstaltung am besten, daß ich einige Leute kennengelernt habe, die ich bisher nur virtuell kannte. Also war der weite Weg aus Bremen nicht ganz umsonst gewesen.

Axel Meese, November 2002


 
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