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Tony F.

KAJKYT: II


KAJKYT: II
Genre: Crossover
Verlag: GOD Records
Erscheinungsdatum:
Oktober 2013
Medium: Vinyl DLP
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Hinter KAJKYT verbirgt sich der Musiker SLOBODAN KAJKUT – Teil der nicht unbedingt zu kennenden Rockkapelle THE STRIGGLES –, der aber auch schon mit Musikern wie u.a. ALEXANDER VELJANOV (DEINE LAKAIEN) zusammengearbeitet und der zuletzt auch auf dem WGT 2013 bei der Reunion von SLEEPING DOGS WAKE getrommelt hat. KAJKYT betreibt er bereits seit 2005, wobei 2010 das erste Album „Krst“ erschienen ist, dessen Nachfolger mit „II“ nun vorliegt. Soundtechnisch ist KAJKYT allerdings ein gutes Stück entfernt von den oben genannten Referenzen, handelt es sich doch im Kern um eine mystische Vocalperformance, die mit Drones, groovigen Gitarren und Bässen sowie experimenteller Elektronik unterlegt ist. Die Stimme wird dabei vielfältig eingesetzt, wobei sie zumeist wie eine einzige Beschwörung klingt. Es wird in einer obskur klingenden Sprache geflüstert, geraunt und gesungen, wobei die Dynamik der Platte ohnehin erheblich ist.

Beginnt die Platte noch recht noisig – inklusive Gitarrenlärm sowie etwas an 90er Crossover Marke FILTER oder NINE INCH NAILS erinnernde trockene Bass- und Drumspuren, so geht es danach bei „II“ und „III“ mit einem extrem klatschenden und langsam schleppenden Beat weiter, über dem die Bassgitarre zunächst verzerrt bzw. unverzerrt grummelt. Entschleunigung oder der meditative Fluss stehen hier im Vordergrund. Mit „IV“ wird zwischenzeitlich das Klangexperiment favorisiert, bevor es in „V“ mit einem groovigen Beat, hintergründigen Sequenzen und Gitarrenriffs weitergeht – auch hier erinnert mich die Musik an den Gitarren-„Industrial“ der 90er, auch wenn man natürlich insgesamt zurückhaltender und deutlich weniger kommerziell agiert – allein schon gesangstechnisch. Mit „VII“ legt man noch einmal einen sehr elektronischen Track vor, bevor die Platte mit einem schleppenden, etwas unscheinbaren Stück endet.

Die Klanglandschaft auf der neuen Doppel-LP ist eine karge, trockene, im Dunkeln liegende Welt, die ohne Melodien oder atmosphärischen Pomp auskommt, wobei das Drum-Programming etwas mehr Dynamik und eigene Ideen hätte vertragen können. Das Album ist damit musikalisch ein eher schwerer Brocken, der auf eine mystische, von Zeit und Raum losgelöste Atmosphäre setzt und damit Kante zeigt.

 
Tony F. für nonpop.de


Verweise zum Artikel:
» KAJKYT-Homepage


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