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JOHN FOXX AND THE MATHS: Evidence


JOHN FOXX AND THE MATHS: Evidence
Genre: Electronica
Verlag: Metamatic...
Vertrieb: Dense...
Erscheinungsdatum:
25. Februar 2013
Medium: CD
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Man stelle sich folgendes Experiment vor: Anfang der Achtziger wird ein recht innovativer junger Musiker in eine Zeitmaschine verfrachtet und in die Zukunft geschickt. Sagen wir spaßeshalber ins Jahr 2013. Der junge Freigeist, seinen musikalischen Ambitionen folgend, entdeckt eine Vielzahl neuer faszinierender Stilarten und fängt unvoreingenommen an, zu experimentieren. Das ist ungefähr das Bild, das ich vor Augen habe, wenn ich „Evidence“ höre.

JOHN FOXX, das Gründungsmitglied von ULTRAVOX und Pionier des Synthiepop, lässt sich völlig zurecht ungern auf diese Anfangsphase seiner Karriere beschränken. Seitdem hat FOXX nämlich sowohl mit altgewohnten als auch mit neueren Formen elektronischer Musik experimentiert. Der erste Zugang zu „Evidence“ ist keineswegs so einfach, wie frühere Songs vielleicht vermuten lassen, sondern überraschend sperrig. Einige Songs enthalten noch Spuren von Synthiepop, viele haben diese tanzbare Rhythmik, auf den meisten Songs werde diese aber im Verlauf der jeweiligen Songs von relativ ungewöhnlichen, größtenteils recht sphärischen, Soundstrukturen überlagert. Nicht ganz unbegründet werden u.a. die Referenzen MASSIVE ATTACK und BURIAL im name dropping der Label-Info erwähnt. Wen das erst einmal abschreckend sollte, dem sei gesagt, dass JOHN FOXX AND THE MATHS diesen moderneren Einfluss mit Altbewährtem zu verknüpfen wissen. Daher schafft es JOHN FOXX, den schmalen Grat zwischen tanzbaren Popsongs und sehr künstlerischen Klanggebilden zu beschreiten. Ja, das Ganze klingt merkwürdig unzugänglich und dennoch sehr melodiös. Dabei ist jeder der Song auf dem Album, welches größtenteils aus Kollaborationen mit anderen Künstlern besteht, ein musikalisches Universum in sich.


 
für nonpop.de


Verweise zum Artikel:
» JOHN FOXX AND THE MATHS

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Zusammenfassung
JOHN FOXX AND THE MATHS gelingt es auf 'Evidence' erneut, den altbekannten JOHN FOXX-Sound mit neueren elektronischen Klängen zu verbinden. Das Ergebnis klingt etwas unzugänglich, aber dennoch melodiös.

Inhalt
1. Personal Magnetism
2. Evidence (featuring The Soft Moon)
3. That Sudden Switch (featuring Xeno & Oaklander)
4. Talk (Beneath Your Dreams) (featuring Matthew Dear)
5. Neon Vertigo
6. Changelings (featuring Gazelle Twin)
7. My Town
8. Have A Cigar
9. A Falling Star (featuring Gazelle Twin)
10. Cloud Choreography
11. Shadow Memory
12. Walk
13. Myriads
14. Only Lovers Left Alive
Bonus track:
15. Talk (I Speak Machine Mix by Tara Busch)
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