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QUADRUPÈDE: Togoban


QUADRUPÈDE: Togoban
Genre: Postrock
Verlag: Black Basset...
Erscheinungsdatum:
01.12.2014
Medium: CD / LP
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Das Duo QUADRUPÈDE ist in Le Mans ansässig, seit 2011 musikalisch aktiv und spielt eine Mischung aus Math-Post-Rock und Electronica. Nach ihrer ersten EP ist „Togoban“ nun das erste Album auf dem in Brüssel ansässigen Label BLACK BASSET RECORDS. Die erste aus dem Album „Togoban“ stammende Single „Astro“ erschien am 6. Oktober.

Es beginnt mit dem Intro, das die Gesamttonlage des Albums vorgibt. Wir hören einen sich wiederholenden Synthesizerton, ein helles Glöckchen, eine Gitarre und dazu einen Kinderchor. Dieses Intro fließt in den zweiten Titel, in „Mambo Polemo“. Ein Schlagzeug setzt ein. Die Geschwindigkeit wird deutlich angezogen. Der Kinderchor taucht wieder auf, eine Gitarre spielt dazu recht hoch einen Lauf, der wegen der Geschwindigkeit sicher schwerlich nachgespielt werden kann. Dazu kommt dann noch eine Orgel, die an die hohen Töne des in den 1980er Jahren allseits beliebten Computerspiels Space Invaders erinnert. Auf der Hälfte des Stücks fällt die Geschwindigkeit etwas. Nach diesem Zwischenteil setzt ein anderes Thema ein, ein Highhat, der Kinderchor, die Geschwindigkeit baut sich langsam wieder auf und führt weit nach oben. Dort angekommen, bricht der Titel dann ab. „Via La“ (03) ist danach ähnlich wie schon das Intro. Darauf folgt „Rhododendron“ (04). Auch hier eine recht hochgestimmte Gitarre, die in ihrer Spielart an Hardrock erinnert und Computerspielsounds, die in den oberen Lagen quietschen. Es folgt wie schon Titel eins und drei wieder ein einminütiges Stück. „Oblong Opale“ heißt es. Dann das schon erwähnte „Astro“ (06). Auch hier sirren die Gitarren in schwindelerregender Höhe. Auch hier bricht das Stück in verschiedene Teile. Und am Ende hören wir auf „Adulthood“ (07) wieder Kinder, sehr hoch gespielte Gitarren, ineinanderfließende und doch brechende Teile des Stückes und synthetische Sounds, die an alte Computerspiele erinnern.

Nun, es gibt die schwere und die leichte Musik. Diese hier versucht beide miteinander zu verbinden. Zum einen eine schwerwiegend ausgeklügelte Struktur, was den Aufbau der Songs und den des gesamten Albums angeht. Andererseits das Leichte der hochliegenden Gitarren, das Schwirren der Sounds, das Kindliche, d.h. die Verspieltheit. Einerseits das Rockige, andererseits die Elektronik ...
Insgesamt hochliegend, wie eine Hängebrücke vielleicht, die versucht, kindliche Leichtigkeit mit der Gravität des Erwachsenenlebens zu verbinden. Allerdings gelingt es nach meinem Dafürhalten nicht, eine stabile, dauerhaft, nachhaltige Verbindung zu schaffen – vom Halten ganz zu schweigen. Es ist etwas Brüchiges, das vielleicht ja gar nicht darauf angelegt wurde, zu halten.


 
awk für nonpop.de


Verweise zum Artikel:
» QUADRUPÈDE auf Bandcamp
» Label-Homepage


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Zusammenfassung
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Inhalt
1. Intro – Beam Pool Mom
2. Mambo Pomelo
3. Via Là
4. Rhododendron
5. Oblong Opale
6. ASTRO
7. Adulthood
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