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Tony F.

POSITION PARALLÈLE: En Garde À Vue


POSITION PARALLÈLE: En Garde À Vue
Genre: Synthiepop
Verlag: HauRuck!
Vertrieb: TESCO
Erscheinungsdatum:
Januar 2017
Medium: CD / LP
Preis: ~15,00 €
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Ein Jahr nach dem letzten Album von DERNIÈRE VOLONTÉ und vier Jahre nach dem letzten POSITION PARALLÈLE-Album legt GEOFFROY DELACROIX endlich einen Nachfolger seines rein elektronischen Projekts vor. Wie auch schon auf den ersten beiden Alben erwartet den Hörer auf „En Garde À Vue“ wieder die altbekannte Mischung aus Synth- und Minimal-Pop mit einer Prise Italo-Disco der 80er - wie mir scheint. 

Vergleicht man die Live-Auftritte beider Projekte, so kann man POSITION PARALLÈLE sicherlich das höhere Energielevel zugestehen, was sich auch in der Musik entsprechend widerspiegelt. So wird wieder mit im Großen und Ganzen unkomplizierten, poppigen Stücken geglänzt, die mit allen Zutaten aufwarten, die man von GEOFFROY DELACROIX gewohnt ist, also melodische Synth-Tupfer, straighte Beats und Bässe sowie melancholische Gesangslinien. Großartige neue Entwicklungen sind dabei nicht zu erkennen - was in der Musik im Allgemeinen und in der Regel aber auch kein Wert an sich ist. 

Das Album bietet dann auch das Spektrum, was einem von den letzten beiden Veröffentlichungen vertraut ist. Neben typischen, flotten Hits wie „Quelques Aiguilles“ oder „Par La Fenêtre“, die das Album einläuten, stehen charmante Pop-Tracks wie „Mon Juge Allassin“ oder das am Anfang etwas an KRAFTWERK erinnernde „Prothèse“, das dann aber mehr in Richtung schwebenden Synth-Pop abschwenkt. Dazwischen werden zur Abwechslung langsamere Stücke eingestreut. Zum Ende hin wird das Tempo allerdings noch mal angezogen, bevor das Album mit dem kurzen Instrumental „Ne Pleure Plus“ ausklingt. 

Gut, innovative Sounds und Songaufbauten sind von GEOFFROY DELACROIX eher weniger zu erwarten, zumal er mit dem Projekt das Hauptaugenmerk eher auf eine straighte Herangehensweise legt als auf klangliche Experimente. Was der Platte aber etwas fehlt, sind die überdurchschnittlichen, neuen Songideen, die das Album über den Schnitt heben könnten. Das ist umso entscheidender, weil sich POSITION PARALLÈLE in einem recht großen Umfeld von Bands tummelt, in dem Synth- oder Minimal-Pop problemlos auf ähnlichem Niveau kreiert wird. Insofern ist „En Garde À Vue“ ein gutes Album von POSITION PARALLÈLE geworden, bei dem aber noch etwas Luft nach oben auszumachen ist.


 
Tony F. für nonpop.de


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Inhalt
01. Quelques Aiguilles
02. Par La Fenêtre
03. Par Plus Loin
04. Mon Juge Allassin
05. Errances
06. À l'Assassin
07. Prothèse
08. Silence Et Grésillement
09. Rasoir Jetable
10. Mon Plus Bel Echo
11. Ne Pleure Plus
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